Wie hoch ist die Förderung?

Der Transfer BONUS bezuschusst die Inanspruchnahme von Leistungen von Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg zur Realisierung von Projekten der angewandten Forschung und Entwicklung.

Dabei muss es sich um eine Leistung aus dem Bereich Technologie- und Wissenstransfers handeln. Das Projektziel sowie der Inhalt dürfen keiner kommerziellen Standardleistung entsprechen.

Drei Fördervarianten

Je nach Auftragsvolumen und abhängig vom Inhalt des Forschungsauftrages können zwei unterschiedliche Arten der Zuwendung in Anspruch genommen werden.

Einstiegsvariante

Bei der Einstiegsvariante wird das Auftrags-/Projektvolumen einmalig zu 100 % mit maximal 3.000 EUR bezuschusst.

Gefördert werden die Ausgaben für externe wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der Entwicklung eines neuen oder veränderten Produktes, einer neuen oder veränderten Dienstleistung oder im Hinblick auf eine Verfahrensinnovation.

Diese Variante gilt einmalig und ausschließlich für Unternehmen, die noch keine projektbezogene Kooperation mit Wissenschaftseinrichtungen z. B. über Pro FIT (Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien) oder ein Bundesprogramm umgesetzt haben.

Standardvariante und Standardvariante Digitalisierung

Bei der Standardvariante wird das Auftrags-/Projektvolumen bis zu 70 % mit maximal 15.000 EUR bezuschusst.

Für den Bereich Digitalisierung kann einmalig eine Fördersumme von bis zu 45.000 EUR bewilligt werden.

Gefördert werden die Ausgaben für externe planungs-, entwicklungs- und umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, die darauf ausgerichtet sind, neue oder veränderte Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren bis zur Markt- bzw. Fertigungsreife voranzutreiben.

Die Standardvariante kann mit jeweils klar voneinander abgegrenzten Projekten drei Mal innerhalb von drei Kalenderjahren beantragt werden – einmal davon kann die Standardvariante Digitalisierung sein. Sie kommt auch in Frage, wenn bereits die Einstiegsvariante für ein vorhergehendes, eigenständiges Projekt beantragt wurde.

Generell gilt

Leistungen, die sich auf spezifische Kompetenzen der Wissenschaftseinrichtung beziehen, sind grundsätzlich förderfähig. Nicht bezuschusst werden dagegen grundsätzlich Vorhaben, die standardmäßig von kommerziellen Anbietern erbracht werden. Hierzu gehört zum Beispiel eine reine bibliographische Recherchearbeit ohne Fachbezug.

Förderfähig ist nur die Leistung der Wissenschaftseinrichtung im Rahmen eines entsprechenden Angebotes. Schließen sich mehrere Unternehmen zur Realisierung eines größeren Projektes zusammen, so können mehrere Transfer BONI kumuliert werden. Hierzu bedarf es pro Unternehmen einer separaten Antragstellung.